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Über Uns

Wissenwertes über die Modell-Auto-Gemeinschaft Visselhövede
Unser gemeinnütziger Verein beschäftigt sich seit ca. 1980 ( früher VIMAG ) mit dem Modellrennsport.
In der Zeit von September bis Mai könnt ihr bei uns, in zwei wöchentlichem Abstand, mit Elektro-Modellautos
in unserer Sporthalle trainieren. Mehrmals im Jahr haben wir Veranstaltungen mit unseren Modellen. Außerdem besuchen einige unserer Fahrer auswärtige Rennveranstaltungen und versuchen sich dort in unterschiedlichen Rennklassen.
Ich würde mich über eine Meinungsäußerung und über Verbesserungsvorschläge zu dieser Seite freuen
MAG-Logo

1.Vorsitzender:
Horst Zimmermann
Alte Schulstraße 16
29643 Neuenkirchen
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  2.Vorsitzender:
Carsten Steinhäuser
Drosselstraße 8
26936 Stadland
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  Kassenwart:
Uwe Michaelis
Christernstraße 60
28309 Bremen
e-mail senden

 

Unsere Rennstrecke
Seite wird noch erstellt

Vereinsgeschichte der MAG Visselhövede.

Von den Anfängen bis heute. Eine Chronik von Hubert Wittig, niedergelegt im Jahre 2001.

Ja, wo soll ich anfangen? Dort, wo Hartmut Koch und ich sich in Nindorf auf dem Saal der Gastwirtschaft -Möhmes Hof- trafen, um die gerade erstandenen Elektro-Cars zu testen? Hartmut mit dem Audi Quattro von Robbe in seiner Grundversion mit Blech- Chassis und viel Wabbel-Plastik zur Aufnahme von Akku und Elektronik, ich mit einem viel größeren Off-Road-Tamiya, der im Maßstab und in der Geschwindigkeit überhaupt nicht dazu paßte? Oder soll ich dort anfangen, wo Horst Köster und Kurt Richter sowie Rita Koch dazukamen? Oder schließlich als Felix mit den Rotenburger Leuten dazukam?
Egal, irgendwo dazwischen, im Jahre 1982 wurde der Grundstein der heutigen MAG gelegt. Wir nannten uns VIMAG – Visselhöveder Modell Auto Gemeinschaft. Die ersten Beiträge unserer Mitglieder wurden 1982 auf das VIMAG- Konto eingezahlt.
Wir fuhren fast alle den AUDI QUATTRO aus dem Baukasten, er war ein solides und robustes Anfängerauto, fast schon fertig montiert,mit zwei 380er Mabuchi Motoren, man brauchte nur noch die Elektronik einzubauen. Da gab es die abenteuerlichsten Aufbauten. Was an dem Auto bei größeren Kollosionen brach, waren die Vorderradanlenkungen und das Blechchassis verbog sich. Man konnte zu diesem Zeitpunkt sagen, daß der größte Teil unserer Mitglieder mit einem E-Car wenig oder gar keine Erfahrung hatte. Nachdem fast alle VIMAG-Leute einen etwa gleichwertigen Wagen besaßen, wurden die ersten Tuningmaßnahmen vorgenommen. Die mechanischen Fahrtregler mit hoher Wärmeentwicklung, bewegt durch ein Servo wichen den ersten elektronischen Reglern, allerdings noch sehr groß und vom Gewicht doppelt so schwer wie man sie heute benutzt. Aber es war ein großer Schritt nach vorne. Kleinere und leichtere Servos machten die Tuningmaßnahmen perfekt. Die
Hinterachse erhielt Kugellager, das Blechchassis wurde durch Epoxi ersetzt, alles was am Auto überflüssig erschien, wurde abgefeilt, ausgebohrt oder entfernt. Das Auto magerte von etwa 1200 auf 900 Gramm ab. Nun fuhren wir nicht etwa auf Teppichboden, nein wir mußten die verzogenen Bretter des Holzfußbodens erst einmal von der letzten Tanzveranstaltung von Sand und anderem Unrat säubern. Geheizt wurde der Saal von einem Kohleofen, der auch erst einmal in Gang gebracht werden mußte. Die Hinterseite des Saales wurde von einer über 1 m hohen Bühne begrenzt, die restlichen Seiten waren
etwa 15 cm hoch, was natürlich bei Berührung zu mehr oder weniger Bruch am Auto führte. Als Fahrbahnbegrenzungen dienten Holzbalken, Autoreifen und Tapetenleisten . Als Reifen wurden die Baukastenteile genommen, Schmiermittel waren uns unbekannt. So vorbereitet starteten wir bei unserem befreundeten Verein, der MC Munster hieß, mit seinem 1. Vorsitzenden Detlef Bartel. Man belächelte uns zwar mit unseren- Spielzeug Quattros- aber einige vordere Plätze bei den Hallenrennen ließen die Spötter schnell verstummen.
Nachdem wir nun mehr Kontakt mit anderen Vereinen geschlossen hatten und vor allen Dingen Erfahrungen sammeln konnten, wurde uns klar, daß die richtige Wahl der Reifen eine entscheidene Rolle spielen sollte. Wir holten uns aus einem Sportgeschäft die Beläge von Tischtennisschlägern, schnitten sie in Streifen von der Breite eines Reifens und klebten diesen Belag darauf. Natürlich war das eine Heidenarbeit, aber der Erfolg gab uns recht, mit dem Auto erzielte man größere Kurvengeschwindigkeiten. Jeder hatte ein anderes Reifenrezept: Rotpunkt, Weißpunkt, Blaupunktreifen, graue Hallenreifen,Reifen mit Silikon beschichtet und auch selbstgeklebte Reifen. Durchmesser und Reifen- Breite wurden getestet, jeder hatte sein Rezept, wenn Felix eine neue Sorte mitbrachte, wurde auf Verdacht gekauft und probiert. Der eigentliche Baukastenreifen und der Belag aus Gummi wurde mit Pattex beklebt und nach dem Antrocknen zusammengepreßt.Durch die Teilnahme an verschiedenen Hallenrenen in ganz Norddeutschland wurde uns bald klar, daß ein Ende unserer QUATTROS bevorstand, die Heck getriebenen Autos waren einfach schneller und konnten besser abgestimmt werden. Wir versuchten unser Glück mit TAMIYA, AYK und PROSSO, leider waren sie auch erheblich teurer und das VIMAG- Lager spaltete sich in Profis und NUR ZUM SPASS Fahrer, was sich eigentlich bis zum heutigen Tag fortgesetzt hat. Die Drehknopf- Steuerung, meistens von ROBBE, löste die Knüppel- Anlage ab. Race 3 hieß sie , der Regler Rokraft, er wurde seines Gehäuses beraubt, Gewicht einsparen war die Devise, leider hatten die Regler viele Macken und wurden bald durch Regler der Marke CS ersetzt.
CS – das war das Stichwort:
Ende 1983 hatten wir noch sehr wenig Erfahrung in Sachen Tuning, das sollte sich 1984 schlagartig ändern mit dem KETTENWAGEN von Robbe. Der erblickte bei mir Weihnachten 1983 auf dem Gabentisch das Licht der Modellwelt. Frohe Weihnachten ! Ich erinnere mich noch an die vielen Trainingsrunden in der Schützenhalle Visselhövede
auf unebenen Holzbrettern, an Fahrten in Rotenburg und Soltau. Bei einem Training am 12.1.1984 kämpften 12 KETTENWAGEN um den Sieg. Das Ende der Audi Quattros war gekommen. Nach dem Kettenwagen folgte der
ROADRUNNER von Robbe, ein leichtes heckgetriebenes Fahrzeug unter 900 Gramm Mit gefederter Vorderachse, Öldruckstoßdämpfer und Schnellwechselfelgen. Das Wundermittel CS, eine übelriechende und in den Augen brennende Reifenflüssigkeit brachte erhebliche Verbesserungen, was Kurvenlage und Handling betraf. Leider brachte dieses Mittel auch ein (vorläufiges) Turnhallenverbot mit sich. Aus für Visselhövede, Soltau und Rotenburg. Heinz Luttmann setzte sich noch einmal für den Erhalt der Halle in Soltau ein mit dem Versprechen, kein Schmiermittel mehr zu verwenden. Da die VIMAG kein eingetragener Verein war und damit auch nicht über den DMC an Rennen teilnehmen konnte, traten Walter Hoops, Felix, Dieter Meyerhöfer, Christian Ludewig, Mike Krumschmidt, Dirk Fortdran und ich dem DMC über Mitgliedschaft beim MC Munster bei. Das brachte einigen Unmut bei unseren Mitgliedern, da 2 mal Beiträge gezahlt werden mußten und viele VIMAG- Mitglieder hatten die Befürchtung, unser Verein würde als MC Munster weiterleben. Zum Glück ist dies nicht geschehen,
die VIMAG lebte weiter, zwar etwas abgespeckt, der harte Kern war bereit, eine Mitgliedschaft in der VIMAG und beim MC Munster einzugehen. Parallel zu all diesen Aktivitäten besorgte Hartmut Koch im Herbst 1982 ein Stück Ackerland an der Nindorfer Straße, gedacht als Cross Strecke für viele Rennen am Wochenende mit Elektro- und Verbrenner- Offroader. Hartmut war sowieso mehr für das GROBE, also für Offroader in der freien Natur, der Sand mußte ordentlich spritzen,
es mußte nach Sprit stinken und ordentlich knattern. Einige Videofilme existieren noch von dieser sehr schönen Zeit. Hartmut war bei den Sandschlachten mit dem ROMAX vorne, sein Schlagwort war: Es kommt nur auf das FAHRERISCHE KÖNNEN an. Nach jedem Rennen wurde tüchtig gefeiert….
Das erste Rennen auf fremden Gelände bestritten wir am 31.10.1982 in Munster am Mühlenteich auf einer Straße zu einem Supermarkt. Die Freundschaft aus dieser Zeit verbindet uns immer noch mit dem MC Munster.
So richtig los mit unseren Rennen ging es am 10. Januar 1983, wir starteten mit den legendären Quattros, aber auch Selbstbauten waren dabei. Das erste Hallenrennen, ausgerichtet durch die VIMAG fand am 29. Mai 1983 in der Turnhalle zu Visselhövede statt. Ohne Teppichbelag, die Reifen polierten den Parkettboden der Halle ordentlich glatt, was zur Folge hatte, daß ich am Tag nach dem Rennen beim Schulrektor erscheinen mußte. Der Sieger von 17 Fahrern wurde Detlef Bartel vom MC Munster.Was war geschehen? Beim Pferdsprung eines Schülers rutschte der Bock weg, der Schüler fiel auf die Nase und mußte ins Krankenhaus eingeliefert werden. Damit war die Halle erst einmal für uns tabu.Im August 1983 fand auf dem Minimal Parkplatz in Visselhövede das erste Verbrenner Rennen mit 1:8 Modellen statt. Unser Clubmitglied Kurt Richter heiratete am 10.6.1983 seine Sylvia, zur Hochzeit waren auch VIMAG Mitglieder geladen, auch der Polterabend von Jörg Lüning
wurde tüchtig gefeiert. Laut VIMAGazin, was erstmalig 1983 erschien, hatte die VIMAG 22 Mitglieder. Die Zeitnahme bei Rennen wurden zu dieser Zeit mit Stoppuhren und Strichlisten vorgenommen. Die Freundinnen oder Frauen unserer Mitglieder hatten diese undankbare Aufgabe übernommen, man mußte schon höllisch aufpassen, daß bei jeder Durchfahrt ein Strich aufs Papier kam und nach dem Rennende, meist 5 Minuten die Restzeit gestoppt wurde. Es gab häufig Reklamationen seitens der Fahrer. Bei größeren Rennen saßen dann 10 Frauen in einer Reihe bei Start und Ziel und das den ganzen Tag lang.
Eine sehr große Erlösung war letztendlich die Einführung der Meßanlage von ABM mittels Transponder aber erst Jahre später. Im September 1982 stellte ich beim Landkreis eine Bauvoranfrage für den Neubau einer permanenten Modellauto-Rennstrecke in einer Kiesgrube nahe Rosebruch. Im Mai 1984 erhielt ich erst einmal eine Rechnung über Bearbeitungsgebühren in Höhe von 116,00 DM. Der Antrag wurde zurückgezogen, da die Stadt Visselhövede in der Nähe ein Feriengebiet errichten wollte und zwischenzeitlich Munster eine Strecke vorweisen konnte. Ein Plan von unserer Strecke liegt noch vor. Unsere Glattbahn Verbrennerfahrer zogen die Bahn in Munster vor, der Rest vergnügte sich weiter mit Elektro-Autos in Wittorf bei einer Verladerampe, auf stillgelegten Bohrplätzen, auf abgelegenen Teerstraßen und auf dem Bullenseeparkplatz. Die Off- Roader übten auf dem Acker in Nindorf mit dem Romax. Rita Koch strickte für uns einheitliche, graue Pullover mit dem VIMAG- Emblem auf dem Rücken. Auch wurden Trikots für alle Mitglieder angeschafft.
Lange Zeit wurde immer dienstags auf dem Bullenseeparkplatz trainiert, doch mit wachsender Fahrerbeteiligung und immer schneller werdenden Autos wurde es besonders in den Sommermonaten zu gefährlich dort zu fahren, weil die Parkplätze ja auch von dort parkenden PKWs zugestellt wurden. Als uns dann noch ein Förster beschuldigte, die Rehe durch unsere
Modellautos zu verscheuchen, kehrten wir dem Bullenseeparkplatz den Rücken.

Vieles änderte sich mit der Benutzung der neu errichteten Rennstrecke, des HOLLMOOR Ringes in Munster durch unseren Club. Der MC Munster wurde 6. 4. 1981 gegründet, der Hollmoorring am 15. Juli 1984 eröffnet. Viele Arbeitsstunden wurden an den Wochenenden dort verrichtet, aber auch gemütliche Grillfeste gehörten dazu. Wir waren aktiv dabei, als der Zaun um die Strecke, sowie das überdachte Fahrerlager, die Zuschauertribühne und der Fahrerstand sowie der Imbißstand errichtet wurden. Es entbrannten heftige Diskussionen für und wider eines Arbeitseinsatzes seitens der VIMAG, letztendlich hatten wir Verbrenner Fahrer aber eine tolle Gelegenheit auf einer richtigen Modellrennstrecke fahren zu können. Außerdem gab und gibt es weit und breit keine solch schöne Anlage.
Wie aktiv wir waren ist aus nachstehenden Terminen aus Januar 1984 zu ersehen:
Donnerstag, 5.1. 1. Training Schützenhalle Visselhövede, 14 Teilnehmer
Samstag, 7.1. Training Turnhalle Soltau, 8 Teilnehmer
Donnerstag,12.1. Schützenhalle Vissel, 14 Fahrer, 6 Erst-Anmeldungen beim DMC
Samstag, 14.1. Freundschaftsrennen Soltau, 17 Teilnehmer, 13 VIMAG Sonntag, 15.1. Sportkreistag Helmstedt, 44 Teilnehmer
Donnerstag, 19.1. Kriesensitzung Domshof Rotenburg über Benutzung der Rennstrecke in Munster, kein Ergebnis, 14Teilnehmer
Samstag, 21.1. Sporthalle Soltau Training, 17 Teilnehmer
Sonntag 22.1. Hildesheim, DMC Elektrolauf 55 Teilnehmer, 6 VIMAG-Fahrer
Plätze: Walter 24. Felix 26.Dieter 30. Hubert 31. Christian 35.Mike 50.Die Sporthalle Soltau wurde bald aufgegeben, der MC Munster schaffte sich einen Teppichbelag an und wir fuhren in dieser Zeit oft nach Munster zum Training.
In den Jahren 1984 und 1985 waren unsere Mitglieder sehr aktiv, 10 bis 15 Fahrer aus unseren Reihen bei Veranstaltungen in Munster, Hildesheim, Hamburg, Wolfsburg, Lohne, Flensburg, Ibbenbühren, Berlin, Bielefeld, Bremen, Oldenburg und Minden
waren die Regel. Es wurde auch eine Standardklasse Verbrenner, vorwiegend für Jugendliche geschaffen, das HACKBRETT mit ungefederter Hinterachse und preiswert zu erwerben.
Eine Fahrt mit Rüdiger Behlau vom MC Munster zu den Europameisterschaften für E-Cars 1:12 nach Norwegen im Jahre 1985 war ein tolles Erlebnis, 100 Teilnehmer waren am Start, über 10 Stunden Videofilm der wichtigsten Rennen wurden von mir
aufgenommen. Das Rennen fand in einer riesigen Eissporthalle in Frediksstadt statt.Im März 1984 fuhren wir mit 6 VIMAG- Mitgliedern zur Modellbauausstellung nach Dortmund. Am 2. Juni wurde anläßlich des Visselhöveder Stadtfestes ein Rennen
veranstaltet mit 12 Verbrenner- und 17 Elektrofahrern auf dem Minimal-Parkplatz. Über 200 Zuschauer verfolgten die spannenden Rennen, als Sieger bei den Verbrenner- Fahrern ging Dirk Fortdran hervor. Etwas Ärger gab es mit einem Anlieger, der sich in seiner Ruhe gestört fühlte
Auch im März des Jahres 1984 waren wir Gast auf einer Autoausstellung der Firma Cordes- Gebrauchtwagen in Rotenburg (jetzt Toyota- Bassen).

Mitgliederbewegung 31.12. Mitglieder 1984:1982 5 Gründungsmitglieder 1+2. Hartmut und Rita Koch
1983 18 Mitglieder 3. Hubert Wittig
1984 26 Mitglieder 4. Jörg Lüning
1985 25 Mitglieder 5. Christian Ludewig
1986 19 Mitglieder 6. Kurt Richter
1987 21 Mitglieder 7. Helge Fischer
1988 20 Mitglieder 8. Dieter Oetjen
1989 24 Mitglieder 9. Alfred Kelb
1990 22 Mitglieder 10. Friedrich Röhrs
1991 25 Mitglieder 11. Mike Krumschmidt
1992 26 Mitglieder 12. Walter Hoops
1993 26 Mitglieder 13+14. Dirk undErika Fortdran
1994 32 Mitglieder 15. Albert Dittmer
1995 36 Mitglieder 16. Horst Köster
1996 43 Mitglieder 17. Dieter Meyerhöfer
1997 52 Mitglieder 18. Hartmut Heinze
1998 73 Mitglieder 19. Heinz Luttmann
1999 87 Mitglieder 20.+21. Klaus und Holger Haschke
2000 83 Mitglieder 22. Michael Jacksch
2001 23. Hartmut Winzer
24. Matthias Korth
25. Matthias Ötting
26. Bernhard BeckIm

Oktober 1985 wurde ein Teppichboden angeschafft, der aber zu dünn war und bald durch einen neuen Teppich im Oktober 1985 ersetzt wurde. Im August 1988 war auch dieser Teppich fällig und es wurde ein neuer gekauft. Damals haben wir schon bei Vereinsrennen gleichwertige, preiswerte Motore eingebaut, 1987 hatten wir 15 Elektrofahrer !!! Am 15. 11. veranstalteten wir eine deutsche Meisterschaft in Visselhövede mit 78 Nennungen. Auch wurde Anfang 1989 ein VIMAG Stempel angeschafft, leider war der Stempeldruck nicht lange aktuell: am 19.10.1989, nach acht Jahren VIMAG- Leitung und Teamleiterposten in Munster gab ich meinen Rücktritt bekannt. Mein Nachfolger wurde Jörg Lüning aus Rosebruch. Leider wurde auch mit das VIMAGazin, ein 3 – 4 mal erscheinendes Mitteilungsblatt, was ich herausgebracht hatte im Jahre 1988 eingestellt. Die letzten Folgen hat unser Vereinsmitglied Hartmut Winzer geschrieben und vervielfältigt, doch mit dessen Ausscheiden aus dem Verein war niemand bereit, diese Arbeit fortzusetzen. Meine Chronik aus den Jahren 1982 bis 1988 konnte ich anhand des Magazins schreiben. Ab dem Jahr 1999 hat Frank Kirchhefer, unser Teamleiter das Magazin wieder neu aufleben lassen.
1989 wurde vom MC Munster eine elektronische Zeitmeßanlage angeschafft, bei der sich die VIMAG mit einem Geldbetrag von 1000 DM beteiligte. Im April 1991 fuhr ein Teil der MAG nach Dortmund zur Modellbau 91. Im Jahre 1996 erwarben wir von der Firma AMB Heemstede, Holland eine eigene Zeitmeßanlage. Die VIMAG hatte im Jahre 1986 3 Fahrergruppen: 15 Elektrofahrer, 16 Flachbahnfahrer ( 1: 8 ) und einige Off-Road Fahrer. 9 Fahrer hörten dem DMC an, wie folgt aufgeteilt: 3 A-Lizenz Fahrer, 3 B- Fahrer, 3 C- Fahrer, alle Mitglieder beim MC Munster, wo die VIMAG kostenlos trainieren darf, bis heute!
Außerdem wurde jeden Dienstag weiter auf dem Bullensee- Parkplatz trainiert.
Oft fuhren wir bei Einbruch der Dunkelheit zu Hollmanns Imbißstube, um bei Currywurst und Pommes noch ein wenig zu fachsimpeln.Anläßlich der Weihnachtsfeier im Jahre 1986 wurde das VIMAG- Lied gesungen. Entstanden auf unserer Off- Road Strecke in Visselhövede / Nindorf.
( Melodie: hoch auf dem gelben Wagen )1. 4.
Hoch auf dem sandigen Hügel Und ist der Samstag gekommen
Dreh´n wir am Senderknopf Packen wir den Rennwagen ein
Unten knattern die Motore Vergessen sind Alltag und Sorgen
Und es spritzt der Schmutz Wir fahren zu uns´rem Verein2. 5.
Sand, Staub und Aether Dort finden wir gute Freunde
Das ist unser Gemisch Wir freu´n uns dabei zu sein
Wir driften um die Kurven Und ist das Rennen zu Ende
Bis die Karosse bricht. Kehr´n wir bei Regina ein.3.
VIMAG heißt unsr´e Gemeinschaft
Wir sind ein lustiges Team
Felix heißt unser Meister
Er fuhr uns allen davon.

Leider ging die Off-Road Ära am 31. 12. 1987 zu Ende, Hartmut und Rita Koch verließen die VIMAG und damit endete auch der Off- Road Pachtvertrag. In der Zwischenzeit wechselten wir unseren Saal von Nindorf nach Schwitschen. Am 5. August 1988 erwarben wir einen neuen Teppichboden, von Felix gesponsort. Ein 75 Meter langer, dunkelbrauner und 5 mm dicker Bodenbelag, der uns lange Jahre hindurch als Rennstrecke dienen sollte. Nindorf mit seinem alten und unebenen Saalboden aus Holzbrettern war uns Fahrern ein Dorn im Auge, denn die mittlerweile schneller gewordenen E-Cars brauchten eine absolut ebene Fahrbahn. Niemand wollte mit seinem teuren Auto dort trainieren. Auch der Aufbau der Rennstrecke mittels Autoreifen, Holzbalken und Fußleisten war nicht mehr zeitgemäß. Also nisteten wir uns auf dem Saal des Sport- und Gästehauses in Schwitschen ein, der Teppichboden fand nach dem Rennen Platz auf der Bühne. Leider ließen die Wirtsleute uns wissen, daß wir für Stromverbrauch und Heizung eine Saalmiete zu entrichten hätten. Sie betrug pro Trainingstag ( Nachmittag ) 25.00 DM. Auch wurde unser Verzehr und Getränkekonsum als nicht ausreichend bezeichnet. Da wir im Augenblick aber keine Alternative hatten, blieben wir dort bis 1992. Die Mitgliederversammlungen fanden weiterhin in Nindorf statt
Der Weihnachtsmann bescherte auf den Weihnachtsfeiern, die zusammen mit dem MC Munster gefeiert wurden, jedes Jahr die Jüngsten, es wurden bei Kaffee und Kuchen Spiele und eine Tombola veranstaltet, leider ließ ein immer geringer werdendes Interesse an eines der letzten gesellschaftlichen Ereignisse unserer Vereine dieses Event sterben. Einen neuen Schwung und viele neue Mitglieder brachte die Fertigstellung der Jeddinger Turnhalle dem Verein, die MAG Rotenburg-Visselhövede, so hieß er in der Zwischenzeit, wir durften dort alle 14 Tage trainieren und auch für die Teppichrollen wurde ein Platz gefunden. Diese Tatsachen ermöglichten dem Verein, eine gewisse Regelmäßigkeit in das Vereinsleben zu bringen, man wußte, hier kannst du alle 14 Tage auf einer richtigen, fast permanenten Rennstrecke trainieren und Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Auch ist die Trainingsdauer ist auf keine bestimmte Uhrzeit begrenzt. Wichtig ist nur immer, daß bei Trainingsende noch genügend viele Helfer für den Abbau der Strecke da sind! Bei denVereinsmeisterschaften, 3- 4 im Jahr, ist der Samstag der Trainingstag, der Sonntag so ab 9 Uhr unser Renntag.
Mit dem Umzug nach Jeddingen wurde unser Vereinslokal auch gewechselt: Ab 1. Dezember 1992 in Leefers Gasthaus in Jeddingen mit einer Versammlung, betreffend MAG- Zugehörigkeit, entweder wird die Mag ein selbständiger, eingetragener Verein mit eigenem Vorstand oder wir schließen uns mit dem MC Munster zusammen, als Elektro- Untergruppe, damit benötigen wir nur einen Vorstand, den aus Munster u.s.w., sind dann aber nicht mehr selbständig. Die monatlichen Versammlungen sollten dann im Wechsel in Munster und in Jeddigen stattfinden, was aber auf die Dauer für viele Mitglieder in Bezug auf die weiten Anfahrten zu einem Problem werden könnte. Andererseits mußte bald eine Lösung her: Ohne e.V. hinter dem Kürzel MAG keine DMC- Zugehörigkeit und damit keine Rennausrichtung. Auch die Vergabe der Turnhallen ist nicht ganz glücklich, wenn man als Visselhöveder Verein mit dem Zusatz MC Munster einen Termin einholen wollte. Munster mit seinen 80 Mitgliedern Ende 1993 ist ein Verbrenner- Verein, die E- Fahrer aus Munster sind zum Teil zu uns gewechselt oder haben mit ihrem Hobby aufgehört. Es wurden weiterhin die Weihnachtsfeiern des MC und der MAG gemeinsam begangen.
Die MAG wurde 1994 eine Elektro- Gruppe des MC- Munster e.V. Es hat dann doch noch einige Jahre gedauert, bis der damalige Vorstand sich entschlossen hat, die MAG Visselhövede in seiner heutigen Form zu gründen.

MAG- Visselhövede, ein neuer Anfang. Am 5. März 1996 fand die Gründungsversammlung der MAG in Jeddingen, bei Leefers statt.Folgende Personen waren anwesend: Jörg Lüning, Kurt Richter, Uwe Cordts, Dietmar Zars, Eberhard Leppack , Jürgen Bünting, Jens Bünting, H.G. Müller, Renate Müller, Marcus Wesseloh, Frank Kirchhefer, Jürgen Heckmann, Friedrich Röhrs, Michael Trefke, Florian Opitz, Horst Zimmermann.
1. Vorsitzender : Jörg Lüning
2. Vorsitzender: Jens Bünting
Schriftführer: Horst Zimmermann
Sportleiter: Frank Kirchhefer
Kassenwart: Uwe Cordts
Kassenprüfer waren Jürgen Bünting und Renate Müller. Mit der Benutzungsgenehmigung der Turn- und Sporthalle in Jeddingen, sind die Mitgliederzahlen stark angestiegen. Ein regelmäßiger Trainingsbetrieb ist dadurch in den Monaten September bis Mai gewährleistet. 1997 bin ich wieder zum 1. Vorsitzenden der MAG gewählt worden. 2. Vorsitzender blieb Jens. Wir haben mit der Bundeswehr verhandelt, zwecks Nutzung einer Beton- und Teerfläche in der Nähe des Flugplatzes Rotenburg. Leider wurde daraus nichts. Trainiert wird seitdem jeden Dienstag auf dem Flugplatzgelände Rotenburg. Zwischen 20 und 30 Teilnehmer kommen jedesmal mit Elektro- und Verbrennerfahrzeugen, zum Teil Fahrer, die nicht DMC- Mitglied sind und nur zum Spaß fahren wollen. Nach einem Anlauf mit 1:4 Verbrennern in den 80 er Jahren wurde eine Neuauflage mit
1 : 5 Autos: Tourenwagen, Sportwagen und Trucks sowie Formel gestartet. Die KEIL-DTM war über viele Jahre unser Elektro- Wertungslauf, da die Sieg Chancen durch gleichwertige Motore und keine teuren Tuningsmaßnahmen für jeden einzelnen einigermaßen gleich waren. Leider wurden durch unerlaubte Maßnahmen an den Motoren die Sportlichkeit und Fairneß wieder einmal in Frage gestellt, aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, vorerst keine Keil Rennen mehr durchzuführen. Am 16. August 1997 veranstalteten wir für das Ferienprogramm ein Zuschauerrennen auf
dem roten Sportplatz bei der Turnhalle in Visselhövede mit anschließender Grillfete.Der Platz darf von uns für Elektrorennen benutzt werden, leider ist davon wenig Gebrauch gemacht und inzwischen eingestellt worden. Als Dank für die Benutzung der Halle haben wir im Dezember 1997 eine Spende von 1000 DM an den Jeddinger Kindergarten überwiesen. Außerdem haben wir uns sehr erfolgreich an dem Kinderferienprogramm der Stadt Visselhövede beteiligt. Wir haben auch einen neuen Computer für unsere Zeitmeßanlage angeschafft. Einmal im Jahr findet ein Rundstreckenrennen in der großen Turnhalle in Visselhövede
statt, das RÖHRS 300. Gesponsort von Felix. Erstmals 1999 ausgetragen, geben uns Teilnehmerzahlen von über 90 die Gewißheit, den richtigen Schritt getan zu haben. ImJahre 2000 fanden 82 Fahrer zum RÖHRS 300 in die Visselhöveder Halle.
Dagegen ist die Fahrerbeteiligung bei Keil-Lauf und HPI-Challenge eher rückläufig, eine Veranstaltung neben dem RÖHRS 300- Lauf wollen wir dennoch zusätzlich im Laufe des Jahres 2002 durchführen. .
Die Meilensteine der MAG VisselhövedeHerbst 1982 Bau der Cross Strecke in Nindorf
31.10. 1982 Erstes Rennen in Munster, Am Mühlenteich
6. 12. 1982 Erste Einzahlungen auf das Vereinskonto
29. 5. 1983 Erstes Elektro- Rennen in Visselhövede, Turnhalle
10. 6. 1983 Erstes VIMAGazin, Hochzeit von Kurt Richter, VIMAG Lied
21. 8. 1983 Erstes Verbrenner Rennen der VIMAG bei Minimal
10. 9. 1983 Erstes Sommerfest , Sportplatz Visselhövede
12. 1. 1984 Erste Anmeldungen von 6 Fahrern beim DMC
19. 1. 1984 Zusammenkunft mit MC Munster wg. Zusammenschluß
21. 1. 1984 Erstes Elektro- Rennen auswärts in Hildesheim
6. 5. 1984 Erstes Verbrenner- Rennen auswärts in Wolfsburg
10. 6. 1985 Erstes Cross- Rennen in Nindorf
31 12. 1987 Aufgabe der Cross- Strecke.
31.12. 1989 Rücktritt des 1. Vorsitzenden Hubert Wittig
1. 1. 1990 Jörg Lüning übernimmt den Vorsitz
JAN 1990 Kauf einer AMB – Zeitmeßanlage
9. 2. 1996 Kauf eines Teppichbelages
5. 3. 1996 Gründungsversammlung der MAG in Jeddingen, bei Leefers
1996 Vorsitz durch Hubert Wittig
2001 Neukauf einer AMB – Zeitmeßalage

JEDDINGEN, D. 5. MÄRZ 1996
SATZUNG

§1 Name und Sitz
a) Der Verein hat den Namen
„MODELL-AUTO-GEMEINSCHAFT-VISSELHÖVEDE“
Er hat seinen Sitz in Visselhövede. Er soll ins Vereinregister eingetragen werden.Danach lautet der Name “MODELL-AUTO-GEMEINSCHAFT-VISSELHÖVEDE e.V.”
b) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck, Aufgaben und Ziele
a) Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Modellbaus von funkferngesteuerten Automodellen und des Automodellrennsports. Er wird insbesondere verwirklicht durch
– Abhaltung von geordneten Sportübungen
– Durchführen von Vorträgen, Kursen und Sportveranstaltungen
– Ausbildung und Einsatz von sachgemäß ausgebildeten Übungsleitern.
b) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die     Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports.
c) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
d) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die    Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
e) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§3 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus – ordentlichen Mitgliedern
– fördernden Mitgliedern
– Ehrenmitgliedern

§4 Erwerb der Mitgliedschaft
a) Ordentliches Mitglied kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrags durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.
b) Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr  vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für eine Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
c) Ehrenmitglied kann auch eine Person werden, die nicht Mitglied des Vereins ist.

§5 Beendigung der Mitgliedschaft
a) Die Mitgliedschaft endet mit Austritt, Ausschluß oder Tod.
b) Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären. Er ist unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten und nur zum Ende eines Geschäftsjahres zulässig.
c) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
– wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer  Verpflichtungen
– wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins
– wegen groben unsportlichen Verhaltens
Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muß schriftlich und binnen drei Wochen nach Absendung der Entscheidung erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.
d) Ein Mitglied kann des weiteren ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger  schriftlicher Mahnung durch den Vorstand mit der Zahlung von Beiträgen oder Umlagen in Höhe von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Der Ausschluß kann durch den Vorstand erst beschlossen werden,  wenn seit Absendung des zweiten  Mahnschreibens, das den Hinweis auf den Ausschluß zu enthalten hat, drei Monate vergangen sind.
e) Mitglieder deren Mitgliedschaft erloschen ist, haben keine Ansprüche auf Anteile des Vereinsvermögens. Andere Ansprüche gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief geltend gemacht und begründet werden.

§6 Rechte und Pflichten
a) Mitglieder sind berechtigt , im Rahmen des Vereinszwecks an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
b) Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich nach der Satzung und den weiteren Ordnungen des Vereins zu verhalten. Alle Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
c) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen verpflichtet. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
d) Die Erhebung von Umlagen kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.

§7  Organe
Die Organe des Vereins sind:
– der Vorstand
– die Mitgliederversammlung

§8 Vorstand
a) Der Vorstand besteht aus :  – dem ersten Vorsitzendem
– dem stellvertretendem Vorsitzenden
– dem Kassenwart
– dem Schriftführer
– dem Sportwart
b) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden,
bei dessen Abwesenheit die des Vertreters. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
c) Vorstand im Sinne des 26 BGB sind :
– der erste Vorsitzende
– der stellvertretende Vorsitzende
– der Kassenwart
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der genannten drei     Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
d) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr  gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines  Vorstandsmitglied ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

§9  Mitgliederversammlung
a) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des     Vereins es erfordert , oder wenn ¼ der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe    beim Vorstand beantragt.
§10 Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für
– Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
– Entgegennahme der Berichte des Kassenprüfers
– Entlastung und Wahl des Vorstandes
– Wahl der Kassenprüfer
– Festsetzung von Beiträgen , den Umlagen und deren Fälligkeit
– Genehmigung des Haushaltsplanes
– Satzungsänderungen
– Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluß von Mitgliedern in Berufungsfällen
– Ernennung von Ehrenmitgliedern
– Beschlußfassung über Anträge
– Auflösung des Vereins

§11 Einberufung von Mitgliederversammlungen
Die Einberufung zur Mitgliederversammlung erfolgt drei Wochen vor der Versammlung durch schriftlich Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnung und der Anträge. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt werden.

§12 Ablauf und Beschlußfassung von Mitgliederversammlungen
a) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von dessen Vertreter geleitet.
b) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des     Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Bei Wahlen muß eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich, sollten zur 1. Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins nicht die erforderliche Anzahl der Mitglieder erscheinen, ist bei der  2. Mitgliederversammlung zur Auflösung die 2/3 Mehrheit der Anwesenden Mitglieder erforderlich, diese ist In der Einladung zur 2. Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereines mitzuteilen.
c) Über Anträge zu Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie fünf  Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen und in der Einladung mitgeteilt worden sind.

§13 Stimmrecht und Wählbarkeit
a) Stimmrecht besitzen nur ordentliche und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
b) Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18, Lebensjahr vollendet haben.

§14 Ernennung von Ehrenmitgliedern
Personen , die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf  Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit. Sie bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.

§15 Kassenprüfer
a) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von  einem Jahr zwei Kassenprüfer.Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein. Wiederwahl ist zulässig.
b) Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege Mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten  der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassen- geschäfte die Entlastung des Vorsitzenden und der übrigen Vorstandsmitglieder.

§16 Protokollieren von Beschlüssen
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und des Vorstandes ist unter Angabe von Ort, Zeit und Abstimmungsergebnis jeweils eine Niederschrift anzufertigen. Die Protokolle sind vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§17 Auflösung des Vereins
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins , oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke , fällt das Vermögen des Vereins an die Behindertensportgemeinschaft Rotenburg von 1956 e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§18 Inkrafttreten
Die Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung am 5.3.1996 beschlossen worden.